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Portugiesischer Pavillon EXPO 2000

Architekten: Alvaro Siza und Eduardo Souto de Moura, Portugal
Kontaktarchitekt: Andreas Veauthier Architekten - www.av-a.com

Der Portugiesische Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover wurde von den Architekten Alvaro Siza und Eduardo Souto de Moura entworfen. Das Gebäude artikulierte sich nach außen als lebendige Materialkomposition, nach innen als bewegte Raumskulptur mit weißen Oberflächen.
Beim Bau kamen traditionelle portugiesische Materialien in neuen Anwendungsformen zum Einsatz: Fassaden aus gefügten Korkblöcken, fugenlose Muschelkalk- und Fliesenfassaden, im Ausstellungsraum ein geschliffener Leichtestrich aus Korkschrot. Überdacht wurde der Pavillon von einem transluzenten, amorph geformten Membrandach, das den Innenraum in sich ständig verändernde Lichtverhältnisse tauchte.
Als Kontaktarchitekten übernahm Andreas Veauthier Architekten folgende Aufgabenbereiche:
Koordination des internationalen Planerteams, Beirat für die Architekten, Bauanträge, Ausschreibung, Bauleitung.

 
 
   
 
   

Schloss Criewen
Umbau und Sanierung eines Barockschlosses
Architekt: Anderhalten Architekten - www.anderhalten.de

Schloß Criewen liegt inmitten eines von Peter Joseph Lennè gestalteten Landschaftsparks. Das barocke Gebäudeensemble wurde als Deutsch-Polnisches Begegnungszentrum umgenutzt. Die historischen Säle des Schlosses werden für Veranstaltungen und Konferenzen genutzt, die Seitenflügel beherbergen Büros der Naturparkverwaltung und eine naturkundliche Bibliothek.
Die zu DDR-Zeiten an die Giebelwände des Schlosses angebauten Seitenflügel wurden durch das Einfügen verglaster Treppenhäuser vom Schloß getrennt und deren Obergeschosse und maroden Dachkonstruktionen durch Stahlkonstruktionen ersetzt. Stahllamellen vor den Fensterbändern der Obergeschosse machen den Stahlbau nach außen sichtbar und tragen zu den neuen ausgewogenen Proportionen der Baukörper bei.

 
   
 
   

Ausstellungshalle Schloss Criewen
Umbau und Sanierung eines ehemaligen Schafstalls
Architekt: Anderhalten Architekten - www.anderhalten.de

Der 1820 errichtete und später zur Tabaktrocknung aufgestockte Schafstall ist Teil des barocken Gebäudeensembles Schloss Criewen. Am Naturpark Oder gelegen wurde im Zuge der Umnutzung des Schlosses der Schafstall zur naturkundlichen Ausstellungshalle umbebaut.
Die baufällige Dachkonstruktion wurde durch eine mit Distanz zur alten Bausubstanz eingestellte Stahlkonstruktion ersetzt. Der geschaffene Zwischenraum verhindert einen Kontakt der Exponate mit den restfeuchten Mauern. Die Ausstellungsfläche schwebt als Holzdeck über dem ehemaligen Stallboden. Auf der Eingangsseite verweist ein 45m langer Fassadenvorhang aus Weidengeflecht auf die neue Nutzung des Gebäudes. Das Weidengeflecht ist der regionalen Deichbautechnik entlehnt, die Weidenruten sind allerdings hier um eine Tragkonstruktion aus verzinktem Stahl geflochten.

 
   
 
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