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Kottbusser Tor Berlin
STUDIE

Das Kottbusser Tor könnte zu einem Ort räumlicher Weite, großer Durchlässigkeit und programmatischer Verdichtung werden. Alle Gebäude innerhalb der Ringbauten würden dafür entfernt, und der Ring wird durch weitere Hochhäuser geschlossen. Die Erdgeschosse werden zu den dahinter gelegenen Höfen durchstoßen. Durch die Schichtung funktionaler Ebenen wird das Kottbusser Tor unterirdisch verbunden und nutzbar gemacht.

   
1858   1867   1909
   
1958   1975   heute
Das Kottbusser Tor verdeutlicht in besonderer Weise die Geschichte Berlins. Heute befindet es sich in einem Zustand, der wie eine Pattsituation in der Stadtentwicklung erscheint. Von den groß angelegten Wohnungsbauten der 70er Jahre umschlossen, zerteilen freistehende Flachbauten und Überreste der im 2. Weltkrieg und in der Nachkriegszeit zerstörten Blockstruktur den Raum. Vom Verkehr zerschnitten, zerfällt der Platz in einzelne Inseln.
 

 

RINGBEBAUUNG
Alle Gebäude innerhalb der Ringbauten werden entfernt, und der Ring wird durch weitere Hochhäuser geschlossen.
 

 

TRENNUNG DES VERKEHRS
Auto- und Fußgängerverkehr werden getrennt. Es wird eine verkehrsfreie Fußgänger- und Marktebene geschaffen.
 

 

FUßGÄNGEREBENE
Die Erdgeschosse der Ringbauten werden zu den dahinter gelegenen Höfen durchstoßen. Die Fußgängerebene verknüpft diese neu erschlossenen Räume über den Platz.
 

 

U-BAHN-EBENE
Die U-Bahn-Ebene ist mit dem Straßenniveau über Treppenanlagen verbunden. Hier sind Geschäfte untergebracht, die in ihrer Verdichtung an die Bebauung des Kottbusser Tors zu Beginn des 20. Jhd erinnern.

AUTOR Henning von Wedemeyer
Team Irina Koerdt, Henning von Wedemeyer
Ort Kottbusser Tor Berlin
Planung work in progress

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