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Erweiterung Kunsthalle Bremen
Wettbewerb

Ein bestehender Anbau Werner Düttmanns aus den 70er Jahren ist für die Kunsthalle Bremen aufgrund seiner verschachtelten Ausstellungsräume und dem zu geringen Flächenangebot untauglich geworden. Das Gebäude, von Düttmann als niedriger, in die Hanglage eingebetteter Baukörper konzipiert, wird von uns durch eine Erweiterung ersetzt, die in ein engeres Verhältnis zum Altbau treten und die topografischen Potentiale besser ausschöpfen soll.

Die Erweiterung besteht aus einem begehbaren, in die Parklandschaft eingebetteten Sockelbauwerk, über dem ein dreigliedriger Ausstellungsbau angeordnet ist. Das Sockelbauwerk vereint die pädagogischen und kommerziellen Nebennutzungen des Museums, die Ausstellungsriegel bieten klar geschnittene und variabel nutzbare Ausstellungssäle. Die Dachterrasse des Sockelbauwerks wird in den Wallanlagen zu einem über dem See schwebenden öffentlichen Plateau.

Die Ausstellungsflächen des Altbaus werden ebenengleich erweitert und öffnen sich an ihren Stirnseiten in voller Höhe zu den Parkanlagen. Die Glasfassaden können variabel verschattet und verdunkelt werden. Eine Unterteilung der Ausstellungsriegel wird von uns nicht vorgesehen, um die Raumzuschnitte nach wechselnden kuratorischen Kriterien entwickeln zu können.

Offener zweiphasiger Wettbewerb erste Bearbeitungsphase
Team Irina Koerdt, Henning von Wedemeyer
Ort Bremen
Planung April 2005
Grösse 6000 qm
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